Hochdruckwasserstrahlen

Wissenswertes

rund um das Thema Hochdruckwasserstrahlen

Die Fragen rund um das Thema Hochdruckwasserstrahlen sind vielfältig und lassen sich in aller Regel nicht allgemein beantworten. Dennoch haben wir versucht häufig gestellte Fragen zu beantworten. Gerne beraten wir sie persönlich und projektspezifisch.

Der Wasserverbrauch ist individuell und kann stark variieren. Abhängige Faktoren sind der benötigten Volumenstrom und die letztendlich erzielte Einschaltzeit.

  • Anforderungen Handlanze: (min. 2.0 bar) Wasserbedarf ca. 2 m³ / Einsatzstunde
  • Anforderungen Roboter: (min. 4.0 bar) Wasserbedarf ca. 15 m³ / Einsatzstunde

Gerne beraten wir sie um Ihren projektspezifischen Bedarf zu ermitteln.

Noch viel individueller als der Wasserverbrauch ist der Betonabtrag. Dieser ist u.a. abhängig von den zu bearbeitenden Einzelfeldgrößen, dem Arbeitsbereich und der Bauteilform, der Abtragtiefe, der Bewehrung, dem Zuschlagskorn, der Festigkeit des Betons, u.v.m.

Der maschinelle Abtrag kann so zwischen 1 – 10 m³ liegen und bei handgeführten Abtraggeräten zwischen 0,1 – 1,1 m³ pro Tag.

Diese Parameter versuchen wir gerne, individuell mit Ihnen zu erörtern.

Änderung der Kennzeichnung von Wasserzählern gemäß europäischer Messgeräterichtlinie, die Measuring Instruments Directive (MID).
 
Neue Kennzeichnung
Die neue Kennzeichnung besteht aus dem CE-Zeichen, dem Metrologiekennzeichen "M", dem Jahr, in dem die Kennzeichnung angebracht wurde und der Kennnummer für die vom Bundesministerium für Wirtschaft benannte Stelle, welche für das Konformitätsbewertungsverfahren beim Hersteller zuständig ist.
 
Neue Bezeichnung charakteristischer Durchflüsse
Die bisherigen Bezeichnungen für die charakteristischen Durchflüsse werden geändert und die Durchflussverhältnisse neu definiert. Dadurch können die tatsächlich erreichbaren Leistungsdaten der Zähler besser dargestellt werden.

Bisherige Bezeichnungneu nach MID
Kleinster Durchfluss: QminMindestdurchfluss: Q1
Übergangsdurchfluss: QtÜbergangsdurchfluss: Q2
Nenndurchfluss: QnDauerdurchfluss: Q3
Größter Durchfluss: QmaxÜberlastdurchfluss: Q4

 

In diesem Zusammenhang ändert sich auch die Zählerbezeichnung: → aus Qn (Nenndurchfluss) wird Q3 (Dauerdurchfluss) → z. Bsp. aus Qn 2,5 wird Q34


Neu definierte Leistungsbereiche
Durch die neuen Q3-Werte und die neuen Durchflussverhältnisse Q2:Q1 und Q3:Q4 verändern sich der untere und der obere Belastungsbereich. Die Eichgültigkeitsdauer für Wasserzähler bleibt bestehen.

Zählergröße
75/33/EC
(bisher)
metro-logische KlasseQmin
(l/h)
Qt
(l/h)
Qmax
(m³/h)
Qn 2,5B502005
Qn 6B12048012
Qn 10B20080020
Qn 15B120300030


Zählergröße
2004/22/EC
(neu)

R-KlasseQ1
(l/h)
Q2
(l/h)
Q3
(m³/h)
Q3 4R8050805
Q3 10R8012520013
Q3 16R8020032020
Q3 25R8031350031

Grundsätzlich ist der Roboter vielseitig einsetzbar, allerdings gibt es sowohl einige technische und auch wirtschaftliche Kriterien, die es zu beachten gilt.

Unsere Standardroboter haben ein Gewicht von ca. 1,5 t, dieses Gewicht muss der Untergrund natürlich aufnehmen können. Zudem muss die Untergrundbeschaffenheit einen Robotereinsatz erlauben, das heißt, er muss fest (auch beim anfallenden Prozesswasser) und möglichst eben sein. Auch die Mindestdurchfahrtsbreite und -höhe muss gewährleistet werden.

Von der wirtschaftlichen Seite sind natürlich bestimmte Einzelfeldgrößen in Abhängigkeit von der Abtragtiefe und einem Mindestvolumen (> 6 m³) pro Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen, um die angesprochen Abtragleistungen zu erreichen und den Einsatz für alle Beteiligten wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten.

Das Abtragmaterial kann je nach Möglichkeit und örtlichen Gegebenheiten zusammengekehrt und anschließend aufgenommen, händisch oder bspw. durch einen Bobcat aufgenommen werden.

Wenn die örtlichen Gegebenheiten es zulassen und geeignete Schutzmaßnahmen für die umliegenden Installationen oder sonstige Teile vorhanden sind, kann das Abtragmaterial auch mit einem C-Schlauch gespült werden.

Ebenfalls möglich ist das Absaugen des Abtragmaterials von der bearbeiteten Fläche, beispielsweise durch einen Saugwagen.

Damit wir direkt mit unserer Arbeit beginnen sind folgende bauseitige Leistungen durch Sie zu erbringen? Siehe: Bauseitige Leistungen

Schutzmaßnahmen sind individuell an die örtlichen Gegebenheiten und gesetzlichen Bestimmungen zu erbringen. In geschlossen Arbeitsbereichen, wie beispielsweise in Tiefgaragen ist darauf zu achten, dass angebrachte Installationen und Bereiche die nicht ersetzt oder saniert werden sollen gegen Verschmutzungen und herumfliegendes Abtragmaterial geschützt sind. Sind Teilbereiche während der Sanierungsarbeiten noch in Betrieb, sind diese baulich abzutrennen und gegen absprengende Betonteile und zu Schützen.

Wenn Arbeitsbereichen unmittelbar an bestehenden Personen- oder Kraftfahrzeugverkehr angrenzen, ist besonders darauf zu achten, dass durch abgesprengtes Abtragmaterial keine Personen oder Gegenstände verletzt oder beschädigt werden. Beispielsweise durch ein den Arbeitsbereich umschließendes Schutznetz und zusätzliche vertikale Verstärkungen, beispielsweise durch Holz.

Die Anforderungen und bauseitigen Möglichkeiten sind vielfältig und unterschiedlich, gerne beraten wir Sie ausführlich.

Haben Sie noch Fragen

oder sind unsere Erläuterungen unklar? Dann stehen wir Ihnen sehr gern telefonisch zur Verfügung.

Wir freuen uns auch über Vorschläge und Anregungen, um diese Kategorie zu erweitern und zu verbessern.

Telefon: +49 (0) 3693 / 94 03-0

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